Die aristotelische Logik geht auf Aristoteles zurück und ist eine der Grundlagen der klassischen Logik.

Aus allgemeinen Aussagen können durch Schlussregeln neue Aussagen abgeleitet werden.
Die wichtigste Form des Schlusses ist der Syllogismus:
1. Alle Menschen sind sterblich.
2. Sokrates ist ein Mensch.
3. Daraus folgt: Sokrates ist sterblich.
Wenn die Prämissen (1 und 2) wahr sind und der Schluss korrekt aufgebaut ist, muss auch die Schlussfolgerung wahr sein.
Die aristotelische Logik beruht insbesondere auf:
-> Identitätsprinzip: Ein Ding ist, was es ist (A = A).
-> Satz vom Widerspruch: Eine Aussage kann nicht gleichzeitig wahr und falsch sein.
-> Satz vom ausgeschlossenen Dritten: Eine Aussage ist entweder wahr oder falsch; eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.
Die aristotelische Logik untersucht, wie man aus gegebenen Aussagen korrekt schließt. Sie arbeitet vor allem mit Begriffen, Kategorien und Syllogismen und prägte das logische Denken über viele Jahrhunderte.